Healthcare Data Analysis

Moderne Gesundheitseinrichtungen verfügen heute über eine große Anzahl unterschiedlicher Informationssysteme. Dazu zählen sowohl medizinische Informationssysteme wie

  • Krankenhausinformationssysteme (KIS),
  • Radiologieinformationssysteme (RIS),
  • Picture Archiving and Communication Systems (PACS) sowie
  • eine Vielzahl weiterer Informationssysteme aus der Onkologie, Nuklearmedizin, Mammographie, dem Labor etc.

als auch Workflow-begleitende Informationssysteme zur Verwaltung von Terminen, zur Abrechnung, zur Ressourcenplanung und Ähnliches.

Die im Zusammenhang mit einer einzelnen Untersuchung stehenden Daten werden in verschiedenen Datenbanken abgelegt. Bestenfalls können im Nachhinein nur die im Rahmen des medizinischen Workflows ausgetauschten Informationen für Auswertung und Optimierung der angebotenen Dienstleistungen analysiert werden. Weitere Probleme stellen sich, wenn Systeme unterschiedlicher Hersteller in den Diagnose- und Befundungsprozess eingebunden sind.

Um Ihnen dennoch die Analyse Ihrer Arbeitsabläufe zu ermöglichen, helfen wir Ihnen sowohl bei der Extraktion der relevanten Daten als auch bei der Verarbeitung dieser zu aussagekräftigen Berichten mit hohem Informationsgehalt. Bei größeren Datenmengen oder komplexen Fragestellungen wenden wir dabei geeignete Methoden, Technologien und Produkte aus vergleichbaren Data-Warehouse- und Business Intelligence-Projekten an. Häufig sind Datenauswertungen aber auch in Ihrer bestehenden IT-Landschaft oder durch Einsatz von Open-Source-Produkten realisierbar, wodurch keine zusätzlichen Anschaffungen erforderlich sind.

Für weiterführende Details über Data-Warehouse- und Business Intelligence-Technologien sowie über die für Ihre Systemlandschaft in Frage kommenden Möglichkeiten wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner. Sie werden staunen, wie einfach in vielen Fällen die Auswertungen herstellerübergreifender Daten sind und welche Aussagekraft in Ihren Daten steckt!

Abrechnungsdaten und Leistungsstatistiken

Alle heute eingesetzten medizinischen IT-Systeme zur Diagnose- und Behandlungsunterstützung verarbeiten große Mengen an qualitativ hochwertigen elektronischen Informationen. Dieser Prozess beginnt mit der Aufnahme eines Patienten - manchmal sogar auch früher - und endet nach der Behandlung mit der Entlassung und eventuellen Nachuntersuchungen. Dabei werden

  • demographische Angaben (Alter, Geschlecht, Wohnort etc.),
  • verschiedene Zeitstempel (Aufnahmezeitpunkt, Untersuchungstermine, Befunderstellungszeitpunkt etc.),
  • medizinische Daten (Untersuchungen, Dosen, Kontrastmittel, Pharmazeutika, Behandlungen, Therapien etc.) und
  • organisationsspezifische Informationen (behandelnde Ärzte, Untersuchungsgeräte etc.)

in diversen Datenbanken abgelegt.

In Verbindung mit den für Ihre medizinische Einrichtung definierten Steuerungskennzahlen (KPIs) und den Visualisierungsmöglichkeiten von Business Intelligence-Produkten gewinnen Sie einen „Rundum-Blick“ über alle kritischen Vorgänge Ihrer Organisation. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Präsentationstermin. In einem unverbindlichen Erstgespräch beraten wir Sie gerne über die weitreichenden Möglichkeiten und den Nutzen medizinischer Leistungsstatistiken.